Ungarn

Ozora // 1059 km

August 16, 2015
Für uns das zweite Mal und der offizielle Start unserer 1-jährigen Europareise.
7 Tage in einer ganz eigenen Welt…


Das Werk ist vollbracht!

Es hat zwar eine Weile gedauert, doch nun kann ich euch endlich unseren ersten Blogbeitrag präsentieren…

Es ist DAS Abenteuer auf das wir so lange hingefiebert haben. Nach monatelanger Planung, erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung und einem stressigen Umzug sind wir nun tatsächlich in unserem Womo unterwegs. Erster Stopp: Ungarn, um genauer zu sein Ozora Festival.

Nach insgesamt 16 Stunden Fahrt (unser Womo ist nicht gerade das Schnellste, da wir jedoch etwas Zeit in petto haben stört uns das gänzlich wenig) erreichten wir das Festivalgelände.

Welcome to Paradise,

prangt auf dem Eingangsschild. Für die meisten dort ist es auch genau das, in einwöchiges Paradies…

Das Ozora ist ein Goa Festival, vielleicht sogar der Goa-Event des Jahres.

Manch einer kann sich darunter wahrscheinlich gar nichts vorstellen. Andere denken sofort an Drogen, komisch gekleidete Menschen und lauten, schnellen Techno. Für uns war es letztes Jahr eine komplett neue Erfahrung, da wir mit dem Genre eigentlich nicht wirklich was am Hut haben.

Wir hatten Lust auf etwas Neues und wir wurden nicht enttäuscht. Auch dieses Jahr kamen wir mal wieder aus dem Staunen nicht heraus…

Die Gebäude, die zahlreichen Installationen, die farbenprächtige Main Stage: man merkt sofort, dass hier mit sehr viel Liebe zum Detail gearbeitet wird. Es gibt einen Trödelmarkt, mit allem was das Herz begehrt. Yoga-Workshops, Massage-Kurse und Attraktionen wie Feuershows können besucht werden. Die Menschen dort sind kunterbunt, von Althippies über Vollblut Goa Freaks bis hin zu Familien, welche dort ihren Sommerurlaub verbringen.

Die Atmosphere ist überaus familiär, man kann sich komplett entfalten und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Und selbst wenn einem die Musik nicht allzu sehr zusagt (oder die Füße irgendwann von der ganzen Tanzerei anfangen zu schmerzen), ist das Gelände groß genug um sich ein ruhiges Plätzchen zu suchen und einfach dem wilden Treiben zuzuschauen.

Der einzige Minuspunkt dieses Jahr: Zu wenige Sanitäranlagen für zu viele Menschen.

Wenn man nicht über eine Solardusche verfügte, wie wir eine dabei hatten, musste man meist 1.5-2 h an den Duschen anstehen, was in Anbetracht der Hitze von durchschnittlichen 35 Grad eine absolute Zumutung war.

Solange man offen für Neues ist, ist das Festival die Reise jedoch auf jeden Fall wert…


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